Ausgezeichneter im Spotlight: Dr. Markus Heidak
Senior CSR-Manager
Zeppelin Rental GmbH
Kundenorientierte Mehrwerte, Anpassung des Leistungsportfolios, Innovationsmanagement für nachhaltige Lösungen in der Baubranche, Erweiterung des Geschäftsmodells: Dr. Markus Heidak bespielt bei Zeppelin Rental die wesentlichen Themen wirkungsvollen Nachhaltigkeitsmanagements.
Operativ unterstützt und berät er das Unternehmen dabei die Klimaneutralität nach Scope 1 und 2 bis 2030 zu erreichen. Dazu gehören ganz konkret die Modernisierung der Standorte sowie die Transformation der PKW- und LKW-Flotte hin zu emissionsarmen Treibstoffen biszum gänzlich emissionsfreien Betrieb.
Alternative Antriebe für die Baubranche
Aus diesem Bereich kommt indes auch ein Leuchtturmprojekt, das Markus in seinen bisher dreieinhalb Jahren bei Zeppelin initiiert und begleitet hat:
Die Einführung einer neuen eigenen Marke (ecoSolutions), unter der sich alle nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen bündeln lassen und gezielt auf Low-Emission und Zero-Emission Projekte eingegangen werden kann.
Dazu gehört unteranderem die Reduktion von CO₂-Emissionen im Baustellenbetrieb durch die Nutzung von HVO100 (Hydrotreated Vegetable Oil) als nachhaltige Kraftstoff-Alternative, für schwer elektrifizierbare Baumaschinen. Er erklärt: „Im Rahmen der „HVO Ready“-Kampagne wurden über 10.000 Maschinen und Geräte identifiziert und kommuniziert, die für den Betrieb mit HVO100 geeignet sind.
Darüber hinaus bündelt ecoSolutions Leistungen zur Realisierung von rein elektrischen Bauprozessen. Von der mobilen Stromproduktion über die bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur bis hin zur effizienten Nutzung der 100% elektrische Baumaschinen.
„Diese Maßnahme trägt signifikant zur Reduktion von CO₂-Emissionen im Baustellenbetrieb bei und stärkt unsere Position als Vorreiter für klimafreundliche Lösungen“ – für das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit wurde Zeppelin mehrfach ausgezeichnet.
Impulse, die ihn antreiben, daran weiterzuarbeiten, gebe es durchaus, meint der studierte Geologe: Ausschreibungen, die Nachhaltigkeitskriterien wie Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und CO2-Reduktion integrieren, sowohl öffentlich als auch privat. Klare Rahmenbedingungen durch Lieferkettengesetz und CSRD. Nachhaltigkeitszertifizierungen als Qualitätsmerkmal.
Chance statt Belastung
Soweit die Haltung in Bezug auf Unternehmen und Branche. Ganz persönlich ist es Markus wichtig, aufzuklären und transparent zu kommunizieren. „Mir ist es ein Anliegen, dass Nachhaltigkeit als Gestaltungsaufgabe verstanden wird – nicht als regulatorische Pflicht. Gerade für uns als Wirtschaftsstandort liegt in nachhaltigen Lösungen die Chance, uns international zu differenzieren und zukunftsfähig aufzustellen. Diese Überzeugung treibt mich an – jeden Tag.“
Was er besonders gut kann? Kreativ sein, aber mit Struktur. Strategisch denken. Chancenorientiert kommunizieren. „Ich kann Nachhaltigkeit so vermitteln, dass sie als Chance und Wertbeitrag verstanden wird – nicht als Belastung. Das schafft Akzeptanz und Motivation bei Stakeholdern auf allen Ebenen.“ So der Anspruch an sich selbst. Markus berät, setzt Impulse, analysiert Chancen und Risiken. Er übersetzt EU-Regularien in konkrete Handlungsempfehlungen, beteiligt sich an der Entwicklung von Produkten – und spricht darüber. Auf Konferenzen, vor Studierenden, mit Fachkollegen, Kunden und Ausschreibenden.
Kurz: Markus glaubt daran, dass Nachhaltigkeit in der nach wie vor durch den Blick auf kurzfristige Kosten geprägten Baubranche ein gemeinsames Ziel sein muss. Dafür brauchen Unternehmen aus seiner Sicht Experten und Expertinnen, die Nachhaltigkeit nicht nur umsetzen, sondern als Teil der Unternehmensstrategie gestalten – mit Blick auf Innovation, Marktpositionierung und regulatorische Resilienz.
Bild: Zeppelin Rental GmbH; Text: Julia Bröder; LinkedIn: Dr. Markus Heidak | LinkedIn